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Digitale Transformation

Unternehmensziele in erfolgreiche Geschäfts- und Betriebsmodelle umsetzen

Montag, Januar 20, 2020

Beantworten Sie vier Kernfragen, um zu erfahren, welche Fähigkeiten und Kompetenzen Ihr Unternehmen benötigt, damit die Organisationstruktur der Umsetzung der Geschäftsstrategie dient.

Organisatorische Veränderungen geschehen heute öfter denn je. Manchmal vergehen nur zwei Jahre, bis ein Unternehmen ein neues Geschäfts- und Organisationsmodell einführt, dessen Einführung wiederum zwei Jahre dauern kann. Das bedeutet, dass eigentlich keine Zeit bleibt, um eine Umstrukturierung abzuschließen, bevor die nächste beginnt.

Genau hier entsteht eine Lücke zwischen der Strategie und dem Betriebsmodell des Unternehmens – eine Leerstelle, durch die vorhandene Probleme verstärkt werden. Das provoziert sinnloses Handeln und stiftet Verwirrung auf vielen Ebenen. Häufig bringen Umstrukturierungen nur wenig konkreten Wert, denn das Verschieben von Abteilungen und Hierarchien ändert meistens nichts an den grundlegenden Betriebsstrukturen eines Unternehmens. Organisatorische Veränderungen, die nicht in der Unternehmensstrategie verankert sind, bestätigen häufig nur hergebrachte Sichtweisen und eine sich verselbständigende soziale Dynamik.

Vier Schlüsselfragen zum Geschäfts- und Betriebsmodell

Man kann gar nicht zu stark betonen, wie wichtig der reale Bezug zwischen der unternehmerischen Strategie einerseits und dem Geschäfts- und Betriebsmodell andererseits ist. Die folgenden vier Fragen können Ihnen dabei helfen, diesen Bezug stärken und eine robuste Geschäftsstrategie zu verfolgen – wenn Sie sie ehrlich und vollständig beantworten:

Was brauchen wir für unsere Wertschöpfung?

Jedes Unternehmen, das seine Geschäftsstrategie umsetzen möchte, baut auf eine organisatorische Gliederung, Arbeits- und Prozessschritte und sogar Markenattribute, die zur Wertschöpfung beitragen und sie von Wettbewerbern unterscheiden. Und doch wissen viele Unternehmen nicht, mit welcher ihrer Tätigkeiten sie am meisten Wert schöpfen. Sie sind mit der Wertschöpfungskette ihrer Branche kaum vertraut und daher nicht in der Lage, Bedarfe zu erkennen, um eine entsprechende Differenzierung vorzunehmen.

Der erste und wichtigste Schritt zur Neugestaltung des Geschäfts- und Betriebsmodells besteht darin, zu verstehen, welche Elemente oder Arbeitsschritte in der Wertschöpfungskette am wichtigsten für die Wertschöpfung sind. Danach richtet sich nicht nur, wie ein effektives Modell aussieht, sondern auch, wo substanzielle Ressourcen zugeordnet werden müssen. Wenn Sie dies wissen, können Sie den nächsten Schritt in Angriff nehmen und über die Fähigkeiten nachdenken, die Sie benötigen.

Welche Kompetenzen und Fähigkeiten brauchen wir, um unsere Wertschöpfung umzusetzen?

Jetzt ist es Zeit, zu formulieren, welche Ressourcen Ihr Unternehmen braucht, um die wichtigsten Positionen der Wertschöpfungskette zu besetzen. Denken Sie daran: Kein Unternehmen kann perfekt in allem sein, und Betriebsmodelle sind nicht dafür da, um jedermann zufriedenzustellen. Sie müssen zunächst erkennen, wo Ihr Unternehmen exzellent arbeitet oder arbeiten kann, um seine strategischen Ziele zu erreichen.

Verfügen wir bereits über die benötigten Kompetenzen und Fähigkeiten? Und wenn ja: Wo?

Hier ist der Blick nach innen gefragt, denn es gilt zu erfassen, ob die Funktionen, Kompetenzen und Fähigkeiten vorhanden sind, die zur Wertschöpfung benötigt werden, oder ob diese erst entwickelt werden müssen. Dazu müssen Sie einige weitere Fragen beantworten:

  • Welche Funktionen und Fähigkeiten sollten in der Unternehmenszentrale und welche in den Geschäftsbereichen oder Niederlassungen angeordnet sein?
  • Wer sollte die Befugnis haben, wichtige Entscheidungen zu treffen, das Firmenbudget zu verwalten und Ressourcen zuzuordnen?
  • Welche Rollen im Unternehmen sind unverzichtbar? Und haben wir die besten Leute auf diesen Posten?

Da agile Arbeitsweisen heute die Wertschöpfung verbessern, müssen Sie wahrscheinlich genauer hinschauen, bis Sie erkennen, wo die wichtigsten Kompetenzen und Fähigkeiten bereits vorhanden sind, sowohl innerhalb der Organisationsstruktur als auch an den verschiedenen Standorten. Noch wichtiger ist es, die richtigen Leute mit den richtigen Kompetenzen an den richtigen Job zu setzen – und die besten von ihnen an die sensiblen Schaltstellen. Das erleichtert auch die Anpassung an sich verändernde operative und strategische Bedarfe, denn der Unterschied zwischen dem Ist- und dem Soll-Zustand muss immer wieder definiert werden.

Was bedeutet das für das Design unseres künftigen Geschäfts- und Betriebsmodells?

Das Erstellen einer Roadmap zum richtigen Geschäfts- und Betriebsmodell-Design erfordert das Priorisieren vorhandener Stärken und das Beheben strategischer Schwächen. Sie erreichen das beispielsweise, indem Sie Kompetenzen und Fähigkeiten neu ordnen, selbst aufbauen oder akquirieren – dann können Sie gewährleisten, dass Ihr Unternehmen seine strategischen Ziele erreicht. Bevor Sie sich an die Neugestaltung Ihres Geschäfts- und Betriebsmodells machen, sollten Sie die obigen Fragenkomplexe im Unternehmen durchspielen und die Antworten in das neue Modell mit einfließen lassen.

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